
In dieser Episode des KMU CEO Videopodcasts spricht Gastgeberin Alina mit Nina Habicht, Gründerin von Dreamleap AI in Zug und eine der Top 100 Women in Data & AI der Schweiz. Nina hat unter anderem eine KI-Abteilung bei der UBS aufgebaut und mehrere Startups gegründet und exitiert. Im Gespräch wird deutlich, warum der Unterschied zwischen einfachen KI-Tools wie ChatGPT und echten Agenten-Plattformen für Schweizer KMUs strategisch entscheidend ist: Während Chat-Tools einzelne Aufgaben lösen, automatisieren Agenten-Plattformen ganze End-to-End-Prozesse und gewährleisten dabei Datensicherheit nach Schweizer Standards. Nina adressiert das kritische Thema Shadow AI, bei dem Mitarbeiter aus Zeitdruck sensitive Unternehmensdaten in nicht freigegebene Tools eingeben. Sie betont, dass die meisten KI-Projekte scheitern, weil Unternehmen Tools implementieren, ohne das eigentliche Geschäftsproblem zu definieren. Für CEOs besonders relevant: Nina empfiehlt, statt teurer Strategieprojekte zunächst mit konkreten Prozessanalysen zu starten, Quick Wins zu identifizieren und KI als Umsatzhebel, nicht nur als Effizienzwerkzeug zu verstehen. Sie schliesst mit einem klaren Ausblick: KI wird Bürojobs nicht einfach ersetzen, sondern grundlegend transformieren und neue Rollen schaffen.
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